Entain plc begrüßt Anpassung der Einsatzlimits für virtuelle Automatenspiele durch die GGL
Devon Jenkins · Oct 15, 2026

Entain plc begrüßt Anpassung der Einsatzlimits für virtuelle Automatenspiele durch die GGL

Entain plc als Muttergesellschaft von bwin und weiterer Anbieter im Online-Glücksspielbereich hat die Entscheidung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder öffentlich begrüßt, wonach das maximale Einsatzlimit bei virtuellen Automatenspielen von einem Euro auf bis zu drei oder fünf Euro pro Spin angehoben wird, wobei die genaue Höhe gestaffelt nach Spielerbedingungen und einer Qualifikationsphase festgelegt wird, während der Oktober 2026 als Zeitraum für erste Umsetzungsschritte gilt.
Die Anpassung erfolgt im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags und zielt darauf ab, den regulierten deutschen Markt zu stärken, die Attraktivität illegaler Anbieter zu verringern sowie Spieler verstärkt in lizenzierte und überwachte Angebote zu lenken.
Hintergründe der Entscheidung der GGL
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat nach Abstimmung der Ländervertreter im Verwaltungsrat diese Anpassung beschlossen, wobei die neuen Limits je nach Spielerverhalten und nach Abschluss einer Qualifikationsperiode variieren können, sodass Spieler unter bestimmten Bedingungen bis zu fünf Euro pro Spin setzen dürfen, während die Basisgrenze bei drei Euro liegt.
Und diese Regelung baut direkt auf bestehenden Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags auf, die seit Jahren den Schutz der Spieler und die Kanalisierung des Angebots in überwachte Kanäle priorisieren, während gleichzeitig Daten aus dem regulierten Markt zeigen, wie sich Einsatzlimits auf das Spielverhalten auswirken.
Details zu den gestaffelten Einsatzlimits
Die Erhöhung sieht vor, dass nach einer Qualifikationsphase und bei Erfüllung bestimmter Spielerbedingungen die Limits auf drei Euro oder in höheren Stufen auf fünf Euro pro Spin steigen können, wobei die GGL klare Kriterien für die Einstufung festlegt, um eine verantwortungsvolle Umsetzung sicherzustellen.
So verbindet die Behörde die neuen Limits mit Überwachungsmechanismen, die bereits im Glücksspielstaatsvertrag verankert sind, und schafft damit einen Rahmen, der sowohl den Spielerschutz als auch die Wettbewerbsfähigkeit lizenzierter Anbieter berücksichtigt.
Reaktion von Entain plc auf die Anpassung
Entain plc hat die Entscheidung in einer öffentlichen Stellungnahme ausdrücklich begrüßt und dabei hervorgehoben, dass die Anpassung dazu beiträgt, den regulierten Markt zu festigen und illegale Angebote weniger attraktiv zu machen, während gleichzeitig Spieler in kontrollierte Umgebungen geleitet werden.
Die Stellungnahme des Unternehmens unterstreicht zudem, dass die gestaffelten Limits eine ausgewogene Lösung darstellen, die auf Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb aufbaut und die Ziele des Glücksspielstaatsvertrags unterstützt.

Auswirkungen auf den regulierten Markt und illegale Anbieter
Durch die Erhöhung der Einsatzlimits erhalten lizenzierte Anbieter wie Entain plc die Möglichkeit, ihr Angebot wettbewerbsfähiger zu gestalten, was nach Einschätzung von Marktteilnehmern dazu führt, dass mehr Spieler in den regulierten Bereich wechseln und illegale Plattformen an Attraktivität verlieren, während die GGL die Einhaltung der neuen Regeln überwacht.
Und die Maßnahme steht im direkten Zusammenhang mit dem Glücksspielstaatsvertrag, der seit seiner Einführung darauf abzielt, ein sicheres und transparentes Umfeld für Online-Glücksspiele zu schaffen, wobei die Anpassung der Limits als ein weiterer Schritt in diese Richtung gilt.
Umsetzung und Qualifikationsperiode
Die Qualifikationsperiode, die vor der Freigabe höherer Limits erforderlich ist, ermöglicht es der GGL, Spielerverhalten zu analysieren und nur bei geeigneten Bedingungen die Limits auf drei oder fünf Euro pro Spin anzuheben, wobei technische und regulatorische Vorgaben sicherstellen, dass alle Änderungen nachvollziehbar bleiben.
So integriert die Behörde bestehende Kontrollsysteme in die neue Regelung, die bereits im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags etabliert wurden und eine kontinuierliche Überwachung gewährleisten.
Fazit
Die Entscheidung der GGL und die positive Aufnahme durch Entain plc verdeutlichen, wie der regulierte deutsche Glücksspielmarkt durch gezielte Anpassungen weiterentwickelt wird, wobei die Erhöhung der Einsatzlimits auf bis zu drei oder fünf Euro pro Spin nach Qualifikation einen Beitrag zur Stärkung lizenzierter Angebote leistet und die Ziele des Glücksspielstaatsvertrags unterstützt. Entscheidung zur Anpassung der Einsatzlimits